Ruinentour im März

Die großen Reisen - wann haben wir endlich Zeit dafür?

Der Urlaub dieses Jahr wird unter Umständen doch nicht so ausfallen, wie ursprünglich geplant.

Aber ich muss trotzdem raus, was erleben, entdecken! 

Und wenn es die große Reise noch nicht gibt, dann versuche ich eben, kleinere Touren in die nähere Umgebung zu machen.

Ruinen fand ich schon immer faszinierend. Also habe ich mir eine Ruinen-Tour zusammengestellt, mit Bauten, die das ganze Jahr frei zugänglich sein sollten.

Begonnen habe ich in Natternberg bei Deggendorf.

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Und ja, Burgen liegen meist auf einem Berg oder einer Anhöhe, die Parkplätze sind in der Regel irgendwo unten - also rauf laufen.

Das macht ja so nichts aus, es sei denn, die angepriesene Ruine ist dann doch verschlossen.

Was also tun? Enttäuscht sein hilft nicht weiter und ich habe beschlossen, das weitere Gelände zu erkunden, denn die Burg besteht ja nicht nur aus der Kernburg (die mit einem dicken Vorhängeschloss gesichert ist) mit dem Turm, von dem mich schwarze Fensteröffnungen anstarren.

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Das gesamte Areal ist riesig und Trampelpfade führen an Mauerresten entlang durch Teppiche auch Bärlauch.

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Ich hangel mich einen Berg hinauf und stehe in einem Birkenwald durch den die goldene Morgensonne scheint.

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Der Abstieg zum öffentlichen Weg ist mir dann doch zu steil und ich muss zurück zur Burg laufen.

Dann habe ich genug gesehen und ich gehe zurück zum Auto.

Mein zweites Ziel ist die Burg Altnußberg in der Gemeinde Geiersthal. Der Parkplatz empfängt mich mit einer unglaublichen Stille - nur erstes Vogelgezwitscher ist zu hören. Ich sauge die Ruhe auf, wie ein Schwamm.

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Die Burg ist noch in großen Teilen erhalten und bestmöglich restauriert, die Räume sind beschriftet und man bekommt eine Vorstellung davon, wie die Menschen hier gelebt, gearbeitet und gefeiert, gelacht und geweint, geliebt und getrauert haben.

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Besonders gefallen hat mir, das Gelände ganz alleine und ungestört erkunden zu können.

Und wäre die betonierte Treppe nicht gewesen, das Gelände wäre perfekt!

Von dort aus bin ich zur Ruine Neunußberg bei Viechtach gefahren. Hier ist nur noch der Turm mit vielen Schießscharten erhalten.

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Das übrige Gelände wird regelmäßig für Mittelalter-Veranstaltungen genutzt.

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Am meisten beeindruckt hat mich die Ruine Neurandsberg bei Rattenberg Kreis Straubing/Bogen. Ich kannte das Gelände nur total zugewachsen mit Trampelpfaden und weitgehend unzugänglich. Inzwischen sind die Mauern freigelegt, man erkennt drei Rundtürme und die Reste vom Hauptturm. Es wurden auch archäologische Grabungen durchgeführt und einige tiefer liegende Räume freigelegt, in denen Fledermäuse wohnen und überwintern. Vor Ende April dürfen diese allerdings zu deren Schutz nicht betreten werden.

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Inzwischen habe ich lahme Füße und Hunger und ich freue mich auf Zuhause.

Auf www.burgenseite.de gibt es noch ganz viele Tips zu Burgen, die man besichtigen kann.

 

 

 

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